Die IKT im Zentrum des Handelns und des ManagementsDie IKT im Zentrum des Handelns und des Managements

  • Für die Polizei wie für jede Organisation ist es eine Herausforderung, den Entwicklungen der Gesellschaft zu folgen. Unsere Gesellschaft wird zurzeit von weitgehenden digitalen Entwicklungen gekennzeichnet. Als Polizeidienst müssen wir dieser digitalen Transformation folgen und uns daran anpassen.
  • Nur damit können wir mit dem Rest der Gesellschaft Schritt halten. Sonst wird die Interaktion zwischen den Bürgern und den Polizeidiensten gefährdet.
  • Bei jedem wesentlichen Ereignis kommt deutlich zum Ausdruck, dass die Polizei im Bereich des Informationsmanagements im Rahmen von digital strukturierten Systemen zahlreiche Anstrengungen unternehmen muss.


Première conseillère Dominique Van Ryckeghem

Think different, stay foolish, follow your heart and intuition, have courage and stay hungry


"Dieses Zitat von Steve Jobs ist eine Inspirationsquelle für unseren ICT-Direktor Wim Liekens: With this mindset we will make IT happen … 2019 steht bei der Föderalen Polizei unter dem Zeichen der digitalen Transformation. Die Implementierung des Softwarepakets Microsoft Office 365 innerhalb der Integrierten Polizei hat sich als ein Riesenerfolg erwiesen. Darüber hinaus ist weiter innoviert worden, mit der Einführung neuer Tools wie FOCUS, Portal Lite und PacOs. Außerdem hat die Zusammenarbeit mit den Polizeizonen und Partnern wie der Justiz und anderen zuständigen Behörden wertvolle Realisierungen wie I+Belgium und Crossborder herbeigeführt. Somit ist die Polizei ein innovativer und flexibler Partner und Arbeitgeber."

Erste Beraterin Dominique Van Ryckeghem
Generaldirektorin a.i. des Ressourcenmanagements und der Information (DGR)


Digitale Transformation: auf dem Weg zu i-Police

Die digitale Transformation stützt sich auf zwei Säulen:

  • die tatsächliche Modernisierung der Polizeisysteme, die fünf Jahre in Anspruch nehmen wird (i-Police);
  • eine Reihe von schnelleren Aktionen, in Erwartung des großen Wandels.
i-Police

i-Police ist ein strategisches Projekt mit dem Hauptziel, die IT-Architektur der Integrierten Polizei (Server-Infrastruktur, polizeispezifische Anwendungen, usw.) vollständig zu erneuern, damit sie den aktuellen und vor allem zukünftigen IT-Bedürfnissen gerecht werden kann. Die IT-Infrastruktur der Polizei soll auf diese Weise den jüngsten und vor allem zukünftigen IT-Bedürfnissen entsprechen. Die zukünftigen intelligenten Systeme werden die Speerspitze für eine Intelligence Led Policing bilden. Daher das ‘i’ in i-Police.

Anfang des Jahres hat das i-Police-Team den wettbewerblichen Dialog, einen wichtigen Schritt im Auftragsvergabeverfahren, mit den zwei Konsortien abgeschlossen. In den folgenden Monaten ist das Lastenheft erarbeitet worden.

success story

FOCUS@GPI

In verschiedenen Datenbanken suchen, Bilder oder polizeiliche Informationen in einer gesicherten Umgebung teilen, die Kollegen bei einer Schichtwechsel briefen: diese Handlungen sind durch die FOCUS-Anwendung möglich gemacht. Sie ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen der Polizeizone Antwerpen, dem Ständigen Ausschuss für die Lokale Polizei (SALP) und der Direktion der polizeilichen Informationen und der IKT-Mittel der Föderalen Polizei (DRI).

Focus

Zehn Piloteinheiten, eine föderale Entität und neun Polizeizonen, haben am 8. Mai 2019 mit der Nutzung von FOCUS, der künftigen Mobilplattform für i-Police, begonnen. Es geht um die Föderale Straßenpolizei von Antwerpen und die Polizeizonen Druivenstreek, Voorkempen, Westkust, Antwerpen, Polbruno, Marlow, Namur, Mons-Quévy und Weser-Göhl.

Bei dieser ersten Welle sind etwa 6 000 Polizeibeamte, d.h. 20% des gesamten Personals der Integrierten Polizei, betroffen. Eine zweite Probewelle hat am 7. Oktober begonnen, mit 27 Polizeizonen, der Föderalen Straßenpolizei von Brabant und Luxemburg, 8 dekonzentrierten Gerichtspolizeidirektionen (FGP), der Direktion der Bekämpfung der schweren und organisierten Kriminalität (DJSOC), der Direktion des Schutzes (DAP), der Direktion der öffentlichen Sicherheit (DAS), der Direktion der Hundeunterstützung (DACH), sowie der Nationalen Polizeiakademie (ANPA) und den provinzialen Schulen. Mit dieser zweiten Welle wird die Benutzeranzahl wieder um 20% erhöht, was die Gesamtzahl auf 40% des Polizeipersonals bringt.

Suche und Verwaltung mit GES, MIS und GALOP Lite


Ein Vorteil für die Verwaltung der Ermittlungen

Mit fast denselben Grundsätzen wie die Suchmaschine Google ermöglicht das Tool Police Search - GES die Befragung der für jeden Benutzer zugänglichen Register innerhalb der Anwendung Verwaltung der Ermittlungen (GES). GES ist eine Anwendung, mit der die Polizeiermittler ihre Ermittlungen vom Anfang bis zum Ende verwalten und verfolgen können. Seit Dezember 2019 zielen die über Police Search - GES durchgeführten Suchaktionen sowohl auf strukturierte Daten (Personen, Firmen, Dokumente, usw.) als auch auf unstrukturierte Daten ab (Dateien im PDF-, Word-Format, usw.).

Im Jahr 2019 ist das System für fast alle Zonen der Lokalen Polizei zugänglich gemacht worden: es gab zudem 1 889 neue Nutzer.


Evolution des Management Information System

In den letzten Jahren hat das Management Information System (MIS) einen tiefgreifenden technischen Wandel durchlaufen. Die Verfügbarmachung der Anwendung für Endbenutzer war der Epilog. So können seit November 2019 Polizeizonen und Einheiten in den Bezirken über das MIS auf ihre eigenen Kriminaldaten zugreifen.

Damit konnte der Weg zu einer Ausbreitung zu anderen Teilaspekten des MIS geöffnet werden, wie die Abfrage und Verwaltung der Informationen im Hinblick auf die Personalkapazität. In Bezug auf letztere enthält das MIS seit Ende 2019 Daten des SSGPI-Sekretariats und des Personalverwaltungsinstruments GALoP.


Mobiles und flexibles Arbeiten wird durch die Lite-Version erleichtert

Die Föderale Polizei arbeitet auch an der Erneuerung und Modernisierung ihrer Informationsplattformen. Die Einführung der mobilen Version von Portal, bekannt als Portal Lite, hat es den Mitarbeitern ermöglicht, jederzeit und überall - any place, any time - und mit ihrem Smartphone, Tablet oder Computer - any device - auf Werkzeuge zuzugreifen, die zuvor nur im Büro zur Verfügung standen. Mit der Einführung von GALoP Lite kann also jeder Mitarbeiter jederzeit und überall, wo er sich befindet, z.B. seine Dienstleistungen erfassen oder seinen Urlaubssaldo überprüfen.

Portal Lite ermöglicht auch den Mitarbeitern der Polizei einen Fernzugriff auf das Kommunikationsverzeichnis der Polizeidienste (CRC), das die Kontaktinformationen der Mitarbeiter der lokalen und föderalen Polizei enthält.

2019 beantragten 34 995 Personen Zugang zu Portal Lite und GALoP.

ICT Mobile

Mittel für mehr Sicherheit an den Grenzen


Belvis

Die Anwendung Belvis (BELgian Visa Information System) dient zur Kontrolle der Visen im C-VIS (Central Visa Information System), zwecks Bekämpfung derartiger Missbräuche. Die Suchmöglichkeiten sind ausgebreitet worden. Über Belvis ist das Schengener Informationssystem (SIS) nun mit der Datenbank für Fingerabdrücke (AFIS) verknüpft. Damit können Fingerabdrücke, die im Rahmen der Kontrollen der Visuminhaber abgenommen werden, in das SIS aufgenommen werden.

Die über Belvis durchgeführten Kontrollen ergänzen die Kontrollen, die in der Allgemeinen Nationalen Datenbank (AND), im Schengen Information System (SIS) und in den Interpol-Datenbanken ASF Nominals und SLTD (Stolen and Lost Travel Document) durchgeführt werden.

  • Zahl der aktiven Nutzer: 510
  • Zahl der Kontrollen: 164 366
  • Zahl der Fingerabdruckkontrollen, über Belvis im AFIS durchgeführt: 118 465

Raavis, die elektronische Verbindung zum Ausländeramt

Die Anwendung Raavis (Rapport Administratif – Administratief Verslag Informatie Systeem) ermöglicht es den Polizeibeamten, das Ausländeramt direkt bezüglich der Entscheidung zu kontaktieren, die nach dem Abfangen eines Ausländers, der nicht über die erforderlichen Aufenthaltsgenehmigungen verfügt, auf dem Territorium oder an der Grenze zu treffen ist.

  • Zahl der aktiven Nutzer: 5 000
  • Zahl der erstellten Berichte: 28 826

Aquatask und Aerotask

Aquatask und Aerotask sind Anwendungen, die jeweils von der Schifffahrtspolizei (SPN) und der Luftfahrtpolizei (LPA) für die administrative Kontrolle des ganzen Schiffs- und Luftverkehrs über die Schengen-Außengrenzen gebraucht werden. Diese Anwendungen werden 24 Stunden am Tag und 7 Tage in der Woche eingesetzt und ermöglichen die Kontrolle von Besatzungen und Passagieren in der Allgemeinen Nationalen Datenbank, im SIS und in den Datenbanken von Interpol.

Aerotask ist erst seit dem 21. September 2019 in Gebrauch. Die Kontrollen werden auf der Grundlage von General Declarations (GenDec's) durchgeführt. 2019 galten diese Kontrollen nur für nicht kommerzielle Flüge.

  • Zahl der Aquatask-Nutzer: 225
  • Zahl der Kontrollen von Passagieren und Besatzungsmitgliedern in Aquatask: 3 559 616
  • Zahl der Kontrollen von GenDec’s in Aerotask: 2 800

success story

Digitalisierung der General Declarations

General Declaration oder GenDec's sind obligatorisch für Flüge der General Aviation* , die im Rahmen der Grenzkontrollen in Schengen-Länder einfliegen oder diese verlassen. Sie enthalten insbesondere für jeden einzelnen Flug Daten, die sich auf das Flugzeug und den Flug beziehen, sowie personenbezogene Daten.

Jetzt müssen die GenDec's über eine einzige, sichere Plattform im Voraus eingereicht werden. Diese digitale Plattform, Aerotask, die in Zusammenarbeit mit der Direktion der polizeilichen Informationen und der IKT-Mittel (DRI) geschaffen wurde, vereinfacht den Prozess und garantiert, dass die über ein Online-Formular eingeführte General Declaration ihren Empfänger erreicht und von den zuständigen Grenzbeamten korrekt verwaltet wird. Diese Voranmeldungsmethode gilt sowohl für Flüge, die von Belgien aus starten, als auch für Flüge, die nach Belgien einreisen.

Flug- und Passagierdaten werden automatisch an die mit der Grenzkontrolle beauftragte Föderale Polizei übermittelt. Die Digitalisierung ermöglicht es der Föderalen Polizei, ihre Aufgabe der Grenzkontrolle schneller und effizienter zu erfüllen. Es ist auch eine Vereinfachung, eine Garantie und eine Zeitersparnis für den Antragsteller.

Die Daten werden sicher und unter Beachtung der Privatsphäre gespeichert.

Dieses neue Verfahren stellt für die Föderale Polizei eine bedeutende Verbesserung dar. Es bietet den Grenzkontrollstellen die Möglichkeit, die Daten im Vorfeld, vor den physischen Kontrollformalitäten an der Grenze, zu überprüfen. Dadurch kann die Föderale Polizei ihre Ressourcen schneller und effizienter einsetzen.

* General Aviation (GA) ist der Sammelname für die allgemeine Zivilluftfahrt, Geschäftsflüge, private Charterluftfahrt sowie Tourismusluftfahrt, Aus- und Weiterbildung.

General Declaration


Innovation und Lokalisierung

Verbesserung des Lokalisierungssystems für FOCUS und PoliceMaps

Im Bereich der Geodaten waren letztes Jahr die Tätigkeiten auf die Aktualisierung der Bezugsregister ausgerichtet, insbesondere hinsichtlich der Adressen, Kreuzungen und Hektometersteine (Stationspfosten oder -zeichen am Rand der regionalen Wege und der Autobahnen mit einem Zwischenabstand von 100 Metern, die die Entfernung vom Startpunkt des Wegs andeuten). Diese Aktualisierung trägt dazu bei, die Fakten strenger zu "kartieren". Dieses verbesserte Lokalisierungssystem wird in unterschiedlichen Anwendungen wie FOCUS, PoliceMaps, usw., genutzt.

Die Kodierung zur Ortsbestimmung der Verkehrsunfälle basiert auf denselben Bezugsregistern. Es geht um einen wichtigen Schritt bei der Umsetzung der langfristigen Vision zur Verknüpfung aller polizeilichen geographischen Anwendungen mit einer einzigen Quelle.

Focus

Nationales ANPR Kamerasystem

Innerhalb dieses Kamerasystems sind alle ANPR-Kameras (Automatic Number Plate Recognition - Automatische Nummernschilderkennung) mit einem zentralen Verwaltungssystem verbunden, womit die Polizei bei Durchfahrt von Kriminellen (auf Grundlage eines gemeldeten Nummernschilds) schnell reagieren kann.

Die Entwicklung des ANPR-Kamerasystems wurde im vergangenen Jahr fortgesetzt. Anfang 2020 sollen 3 482 Kameras in das Netzwerk aufgenommen werden können.

  • Mit dem heutigen einsatzfähigen System bereits verbundene Kameras: 157
  • Mit dem künftigen System bereits verbundene Kameras: 886
  • In Erwartung einer Verbindung mit dem künftigen System: 2 439.

Zudem wird das ANPR-Netzwerk insgesamt 389 Abschnittskontrollen zählen.

ANPR

Zusammenarbeit mit der Justiz: Fokus auf 4 Errungenschaften


CROSS BORDER EXCHANGE und ein zentraler Datencontainer für die Überwachung der Protokolle

Im Rahmen von CROSS BORDER EXCHANGEhat die Föderale Polizei 2019 in Zusammenarbeit mit der Justiz eine Reihe von Projekten durchgeführt, wie die Verbesserung des Systems zur Einnahme der Verkehrsgeldbußen durch die Einführung eines leistungsfähigen Systems, eine Erhöhung der Zahl der Kameras und die Entwicklung der digitalen Unterzeichnung und des digitalen Siegels. Im Dezember 2019 hat Justizminister Koen Geens im Hinblick auf die Arbeit im Rahmen von CROSS BORDER EXCHANGE den Betroffenen gratuliert.

Seit 2018 arbeitet die Direktion der polizeilichen Information und der IKT-Mittel (DRI) der Föderalen Polizei an der Einführung eines zentralisierten Containers für Protokolle, der sowohl für die unterschiedlichen Polizeidienste als auch für die Justiz zugänglich sein wird. Zuerst sind die automatische Konvertierung der Protokolle in das PDF-Format und die automatisierte Versendung dieser Protokolle von den Polizeianwendungen in den zentralen Container entwickelt worden. Alle betroffenen Parteien haben den Zugang zu diesem Container erfolgreich testen können. Neben dieser Lösung erhielten 2019 die Mitglieder der Polizeidienste die Möglichkeit, anhand einer gültigen Unterschrift die Protokolle elektronisch zu unterzeichnen. Es ist auch vorgesehen, dass auch Bürger die Protokolle elektronisch unterzeichnen werden können. Ebenfalls werden Protokolle anhand eines fortgeschrittenen digitalen Siegels unterzeichnet werden können, was eine automatische und anonyme Verarbeitung ermöglicht. Dieser letzte Punkt entspricht vollständig den Zielsetzungen des Projekts CROSS BORDER EXCHANGE.

Für das Jahr 2019 sind in Bezug auf die von der Föderalen Polizei bereitgestellte Anwendung ISLP (Integrated System for Local Police) die folgenden Zahlen von Bedeutung:

  • 6 300 000 erstellte Protokolle
  • 2 160 000 Protokolle in die AND-Kriminalpolizei aufgenommen
  • 2 270 000 erstellte sofortige Erhebungen
  • 5 500 000 registrierte Informationen
  • 13 260 000 erstellte Dokumente
  • 1 450 000 erfasste Vernehmungen


PacOs: Einführung von Barcodes zu einer besseren Verfolgung der Beweisstücke von Polizei und Justiz

PacOs ist die Anwendung zur digitalen Verwaltung der Beweisstücke anhand von Barcodes. Sie ist Anfang 2019 den Pilotdienststellen von Polizei und Justiz zur Verfügung gestellt worden, um von ihnen geprüft und aus operativer Sicht validiert zu werden. Nach dieser Validierungszeit ist sie im zweiten Halbjahr bei denselben Einheiten in eine operative Phase getreten. Danach ist die operative Implementierung Ende 2019 schrittweise in anderen Dienststellen von Polizei und Justiz auf Bezirksebene durchgeführt worden, um bis Ende 2020 das ganze Landesgebiet abzudecken.

Ein paar Daten zur Einführung von PaCos im Jahr 2019:

  • 2 287 Nutzer, von denen 2 220 innerhalb der Integrierten Polizei und 67 bei der Justiz (Gerichte Erster Instanz, Zentrales Organ für Sicherstellung und Einziehung, Landesinstitut für Kriminalistik und Kriminologie);
  • 1 565 gerichtliche Sicherstellungen;
  • 6 445 sichergestellte Beweisstücke:
    • 2 953 bei der Integrierten Polizei;
    • 3 492 bei der Justiz.


AND/CROSS: Für eine bessere Weiterverfolgung der Fahndungsmeldungen

Die Föderale Polizei hat die erste Version der AND/CROSS-Anwendung am 22. November 2019 eingeführt. Mit dieser können Fahndungsmeldungen und Fahndungsabmeldungen bezüglich "Personen" auf dem Gebiet der Gerichtspolizei vorgenommen werden. Die Anwendung ist auch mit I+Belgium verbunden, womit die Staatsanwaltschaften die bedingten Freilassungen direkt in die Allgemeine Nationale Datenbank (AND) einführen können.

Mit der zweiten Auflage von AND/CROSS (Ende 2020 verfügbar) werden die Nutzer die Möglichkeit haben, verwaltungs- und kriminalpolizeiliche Berichte einfach und sofort zu erstellen.

In Zukunft wird AND/CROSS auf die Einheiten "Gegenstände" und "Transportmittel" ausgedehnt.

success story

I+Belgium, ein gemeinsames Tool zum Monitoring der unter Auflagen freigelassenen Personen

I+Belgium ist die neue digitale Kommunikations- und Informationsplattform zum Monitoring der unter Auflagen freigelassenen Personen. Seit September 2019 können alle Dienste der Polizei und der Justiz in Echtzeit die Informationen über die Überwachung der Auflagen konsultieren und sie werden informiert falls diese nicht befolgt werden.

Über diese Anwendung geben die Staatsanwaltschaft, der Untersuchungsrichter und das Gefängnis die Auflagen der bedingten Freiheit bekannt und wird (werden) die betroffene(n) Polizeizone(n), die mit der Kontrolle und der Überwachung beauftragt ist (sind), anhand von Meldungen informiert.

Bei Nichteinhaltung der Auflagen kann die feststellende Polizeizone dies über I+Belgium unmittelbar melden. Die zuständige Behörde, die betroffenen Polizeizonen und die Justizhäuser werden davon automatisch benachrichtigt.

Der große Vorteil ist, dass das vollständige Monitoring der Freiheitsauflagen in einem einzigen System erfolgt und automatisch in die Allgemeine Nationale Datenbank (AND) aufgenommen wird.

Die Anwendung ist von der Polizeizone Comines-Warneton entwickelt worden und ist dank einer ausgezeichneten Zusammenarbeit zwischen der Föderalen Polizei, den lokalen Polizeidiensten und den Justizbehörden zum Nationalprojekt geworden.

Seitdem ist es so, dass mehrere Funktionalitäten verbessert worden sind, insbesondere die automatische Registrierung in die AND und die Benachrichtigung anhand von Meldungen der Polizeizonen, die mit der Kontrolle und der Überwachung beauftragt sind.