Nos valeursUnsere Werte

  • Im Jahr 2019 begrüßte die Kaserne Dossin den 10 000. Polizeiteilnehmer an der Ausbildung Holocaust, Polizei und Menschenrechte.
  • Im vergangenen Jahr wurden sowohl die Veranstaltung Police for Solidarity als auch die Abschiedsempfänge für Rentner wiederbelebt.
  • Am 7. Dezember wurde die Wall of Memory enthüllt. Diese Gedenkwand zeigt die Frauen und Männer der Integrierten Polizei, die seit dem 1. Januar 2001 bei der Ausübung ihrer Aufgaben ihr Leben verloren haben.


Ein ‘wertvolles’ Mission Statement

Die in ihrem Mission Statement hervorgehobenen Werte der Föderalen Polizei sind

  • Integrität;
  • Respekt;
  • Offenheit;
  • Flexibilität;
  • Dienstleistungsorientierung;
  • Stolz.

Die Föderale Polizei ergreift Initiativen zur Sensibilisierung für diese Werte (z.B. Ausbildung 'Menschenrechte und Kaserne Dossin') und zur Hervorhebung der verschiedenen Anwendungsbereiche (z.B. Kampagne 'Respekt'). Darüber hinaus möchte die Föderale Polizei für ihre Mitarbeiter ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem es Raum für Vertrauen, Solidarität, Vielfalt und Diskussion gibt, in dem sich die Mitarbeiter für ihr berufliches Engagement respektiert und anerkannt fühlen.



RESPEKT, ein Wert, den wir gemeinsam fördern sollten

Die interne Kommunikationskampagne RESPEKT wurde im Mai 2019 gestartet. Das Ziel dieser Kampagne: über die Werte unserer Organisation nachdenken und an die Rechte und Pflichten erinnern, die die Grundlage unserer Organisation bilden. Diese Kampagne ist das Ergebnis einer starken Partnerschaft zwischen der Abteilung Diversität der Generaldirektion des Ressourcenmanagements und der Information (DGR), der Abteilung Integrität des Generalkommissariats (CG) und der Direktion der Kommunikation (CGC) der Föderalen Polizei. Sie konzentrierte sich auf mehrere Themen: Achtung der sexuellen Ausrichtung, Geschlecht, Behinderung, Altersunterschiede, Unterschiede in Grad oder Stufe, Multikulturalismus und die verschiedenen Statuten.

Mehrere intern verteilte Texte behandeln diese Themen oder werden diese mittels 7 Plakaten behandeln. Jedes Plakat veranschaulicht eines der gewählten Themen.

Im Licht jedes Themas werden die Mitarbeiter eingeladen, sich selbst zu hinterfragen. Gute Praktiken dienen als Inspiration. Den Mitarbeitern werden auch Schulungen angeboten. Die Kampagne RESPEKT gibt den Impuls zu einer Reihe von konkreten Sensibilisierungsaktionen.

Campagne RESPECT

Empfang für Personalmitglieder, die in Pension gehen: eine Tradition zu ehren

Auf Initiative des Generalkommissars hat die Föderale Polizei eine Tradition wieder aufgenommen: die Empfänge für Rentner. Der Zweck: die ehemaligen Polizeibeamten ehren und ihnen für die geleisteten Dienste danken.

Es gibt immer Menschen, die die Organisation verlassen und andere, die neu hinzukommen. Die seit März 2019 wiederhergestellte Tradition ist ein schönes Zeichen der Dankbarkeit und des Respekts. Mit diesen symbolischen Veranstaltungen will die Föderale Polizei ihren Rentnern für ihr langjähriges Engagement danken. Die Empfänge finden viermal im Jahr statt. Der Generalkommissar und/oder einer der Generaldirektoren sind systematisch anwesend.

Es ist wichtig, den Kollegen zu danken, die in den Ruhestand gehen. Diese Initiative bezieht sich auch auf die Work-Life-Balance, die eine Frage der Lebensqualität und eine Grundvoraussetzung für gute berufliche Leistungen ist. Der Eintritt in den Ruhestand ist ein Wendepunkt, der Schlussstein des Engagements für die Bürger und Behörden dieses Landes. Wenn die Polizei heute von den Behörden und der Öffentlichkeit anerkannt wird, so ist dies dem Engagement und der Professionalität ihrer Mitarbeiter zu verdanken.

Réception pensionnés

Partnerschaft mit Amnesty International

Die Achtung der Bürger ist ein grundlegender Bestandteil der Haltung der Polizeibeamten. Nach der Einsetzung des Generalkommissars ist die Föderale Polizei nach der Veröffentlichung des Berichts mit Empfehlungen zum ethnischen Profiling sehr bewusst in einen Dialog mit Amnesty International getreten. In Zusammenarbeit mit dem Dienst Integrität des Generalkommissariats eröffneten wir 2019 die Tür zu einer nachhaltigen Partnerschaft mit Amnesty International. Im Rahmen dieser Partnerschaft übermittelte der Generalkommissar - zusammen mit den Korpschefs mehrerer großer Polizeizonen - seine Erklärung zum ethnischen Profiling in Form einer Videobotschaft anlässlich der Vorführung des Dokumentarfilms „Suspect“ und der anschließenden politischen Debatte im Saal "Roma" am 28. März 2019 in Antwerpen. Diese Geschichte wird in den kommenden Jahren fortgesetzt werden.

Den Dokumentarfilm und den Diskussionsabend über 'Suspect' finden Sie unter diesem Link. Die Videobotschaft mit der Erklärung des Generalkommissars ist um 1Uhr 33'15'' zu finden.

documentaire Suspect

Kaserne Dossin begrüßt 10 000. Polizeiteilnehmer des Jahres 2019!

Das Projekt 'Holocaust, Polizei und Menschenrechte' wurde am 27. Januar 2014, am 69. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz, offiziell gestartet. Durch dieses Zusammenarbeitsprotokoll können sich alle Personalmitglieder der Integrierten Polizei für einen Tag Ausbildung einschreiben. Dabei geht es um eine Sensibilisierung der Polizeibeamte über Streitfragen im Bereich der Menschenrechte.

Am 23. September 2019 war Sicherungsbediensteter-Anwärter Selm der 10 000. Polizeiteilnehmer seit Beginn der Ausbildung im Jahr 2014.


Première conseillère Dominique Van Ryckeghem

Sie lernen, ihr eigenes Handeln auch in Zukunft kritisch zu beobachten.”


"Als Polizistin oder Polizist erhalten Sie einen besonderen Auftrag: die Gewährleistung der öffentlichen Ruhe, Sicherheit und Gesundheit. Dies schließt die legitime Anwendung von Gewalt ein. Es ist für alle Bürger und für die mehr als 51 000 Mitarbeiter der Integrierten Polizei sehr wichtig, dass die Polizisten die Menschenrechte so weit wie möglich respektieren. In der Kaserne Dossin ziehen sie Lehren aus der Vergangenheit; aus Radikalisierung, Gruppengewalt, Ausgrenzung und Polarisierung. Sie lernen, ihr eigenes Handeln auch in Zukunft kritisch zu beobachten. Es ist fantastisch, dass wir in sechs Jahren fast ein Fünftel aller unserer Mitarbeiter ausbilden konnten."

Dominique Van Ryckeghem
Generaldirektorin des Ressourcenmanagements und der Information bei der Föderalen Polizei




Ausbildung "Holocaust, Polizei und Menschenrechte".


Sitzungen 2018 2019
Benutzer 93 129
Leitende Beamten 2 1

Ausgebildete Personen 2018 2019
Benutzer 1 636* 2 390**
Leitende Beamten 23 8

* Davon 804 Anwärter aus der Grundausbildung.
** Davon 992 Anwärter aus der Grundausbildung.

success story

Police for Solidarity: Solidarität ist kein leerer Begriff bei der Polizei!

Nach mehreren Jahren der Windstille haben die Föderale Polizei, der Sozialdienst VoG SSD, die Polizeizone Brüssel-Hauptstadt/Elsene und der Ständige Ausschuss für die Lokale Polizei beschlossen, das "Running for Solidarity" als "Police for Solidarity" wiederzubeleben. Die Motivation bleibt, den Teamgeist und die gegenseitige Solidarität innerhalb der Polizei zu fördern.

Eine zusätzliche Motivation ist, dass Sport ein notwendiger Bestandteil für fitte Mitarbeiter ist. Sport trägt zur physischen und psychischen Gesundheit der Mitarbeiter bei.

Aus diesem Grund fand am Donnerstag, 23. Mai, im König-Baudouin-Stadion in Brüssel "Police for Solidarity" statt. Insgesamt absolvierten die Teilnehmer des Laufwettbewerbs 6 849 Runden, was 2 740 Kilometern entspricht. Die Solidaritätsaktion brachte 7 224 Euro ein.

Premier commissaire divisionnaire Marc De Mesmaeker

Wir wollen ein guter Arbeitgeber mit motivierten, gesunden, professionellen und solidarischen Mitarbeitern sein. Die Unterlage der Leichtathletikbahn ist an diesem Tag unsere solide Grundlage dafür …”

Erster Hauptkommissar Marc De Mesmaeker
Generalkommissar der Föderalen Polizei:



Eine Wall of Memory für unsere 27 verstorbenen Polizeikollegen

Am 7. Dezember gedenkt die Integrierte Polizei der Mitglieder der Föderalen Polizei und der Lokalen Polizei, die während des Dienstes verstorben sind. Dieses Datum ist nicht zufällig gewählt. Am 7. Dezember 1998 wurde die Integrierte Polizei offiziell gegründet.

Im Jahr 2019 wurde eine "Wall of Memory" enthüllt. Sie erhielt einen Platz im Erdgeschoss des Polis Center in Brüssel, wo täglich Hunderte von Polizisten vorbeikommen. Es wurden 27 Fotos von Männern und Frauen aufgehängt, die seit der Polizeireform am 1. Januar 2001 in Ausübung ihres Amtes gestorben sind. Ein Herzenswunsch, Gesichter und Worte zu zeigen statt einer Rangliste inmitten trauriger Statistiken. Auf diese Weise werden sie in unserer Erinnerung weiterleben.

Es wurde ein Gedenkbuch eröffnet, in das diejenigen, die es wünschten, ein paar Worte eintragen konnten. Es enthält bewegende Botschaften von Behörden, Eltern, Kindern, Freunden, Kollegen, die sich von einem geliebten Menschen für immer verabschieden mussten.



Transparenz und Rechenschaft ablegen: parlamentarische Anfragen

Aufgrund seiner Kontrollfunktion hat das Parlament die Möglichkeit, schriftliche oder mündliche Fragen an die Regierungsmitglieder zu richten.

Für Fragen, die die Föderale Polizei oder die Integrierte Polizei betreffen, erhalten die zuständigen Minister bei der Vorbereitung der Antworten unsere Unterstützung über das Administrative und Technische Sekretariat (SAT).

Im Jahr 2019 wurden 392 schriftliche und 276 mündliche Fragen an den Minister der Sicherheit und des Innern gerichtet.